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Nonverbale Kommunikation Erkennen

Erkennen Sie die versteckten nonverbalen Kommunikations-Signale, mit denen der Mitarbeiter seine emotionale Unzufriedenheit zeigt?

Warum macht es Sinn, Nonverbale Kommunikation zu erkennen?

Sind Sie verstärkt damit beschäftigt Changeprozesse zu begleiten, Prozessverbesserungen anzustoßen, Projekte zu leiten, Innovationen zu entwickeln, Synergien zu finden, Kontrolllisten zu füllen, Besprechungen durchzuführen, Personalanpassungen umzusetzen?

Verlieren Sie dabei auch nicht den Blick auf einen hoch geschätzten Vermögenswert im Unternehmen, den leistungsbereiten wertschöpfenden Mitarbeiter.

Zeigen Sie ihre Führungsverantwortung, indem Sie sich als Dienstleister verstehen und den „Wartungsauftrag für Ihre Mitarbeiter“ umsetzen?

Sie fragen sich als Führungspersönlichkeit natürlich:

  • Warum sollte ich auf die Nonverbale Kommunikation beim Mitarbeiter achten?
  • Was gebe ich durch meine Nonverbale Kommunikation von mir preis?
  • Was erreiche ich durch eine wertvolle verbale Kommunikation verbunden mit stimmiger Nonverbalen Kommunikation?

Plötzlich und unerwartet geht ein kompetenter, für das Unternehmen wichtiger Mitarbeiter. Geschieht dies wirklich so plötzlich, oder hätte man die vom Beschäftigten gesendeten verbalen Signale sowie die nonverbalen Signale schon lange erkennen können? Wäre dieser „Abgang“ auch geschehen, wenn Sie als aufmerksamer Vorgesetzter beim Mitarbeiter die im Vorfeld gezeigten Verhaltensänderungen, die „Nonverbalen Kommunikation“ bemerkt und angesprochen hätten? Besitzen Sie die Kompetenz, diese emotionalen Äußerungen / Entgegnungen und nonverbalen Signale, nicht nur als Drohung oder Erpressungsversuch zu deuten?

Ein Fachspezialist wird durch seine plötzliche Kündigung, je nach Bildung, Kompetenz, Erfahrung und Einarbeitungszeit, einen unterschiedlich hohen Vermögenswert aus dem derzeitigen Unternehmen abziehen.

Reagieren Sie in Zeiten der „Einstellungszurückhaltung“ und einem knappen Spezialisten-Markt noch nach dem Uralt-Lehrsatz, „Reisende soll man nicht aufhalten“? Wenn Sie Pech haben, geht gerade der bisher nicht entdeckte „Zugführer“.

Das zurückbleibende Mitarbeiter Team freut sich bestimmt auf die nun für eine unbestimmte Zeit anstehende höhere Arbeitsverteilung oder auf die dann nötige Einarbeitung eines neuen Kollegen.

Umfragen zeigen, dass die Fluktuationsgründe zum Unternehmenswechsel sehr oft mit dem Führungsverhalten des direkten Vorgesetzten begründet werden.
Frage: Was erwartet denn der Mitarbeiter von einer Führungspersönlichkeit?

In vielfältigen Publikationen werden Ratschläge und Handlungsempfehlungen für Führungskräfte besprochen, die eine Verstärkung der Motivation, Erhöhung der Wertschätzung und Anerkennung als Mensch fordern. Als erfahrener Business Coach, bin ich der Meinung, dass parallel zu diesem aufgezählten Führungsverhalten erst einmal erkannt und verstanden werden sollte, welche Signale der Beschäftigte durch seine Verbale- und Nonverbale Kommunikation sendet.

Die vom Mitarbeiter oder Mitarbeiterteam gesendeten Nonverbalen Signale sind Vorwarnsignale, wenn man ein geändertes Verhaltens-Muster erkennen kann.

Betrachten wir einmal unser Kommunikationsverhalten im Führungsalltag und dazu die Verbindung zwischen persönlicher- und sozialer Kompetenz, die „Emotionale Intelligenz“.

Die Fähigkeit Nonverbale Kommunikationssignale zu erkennen

Als wichtigste Eigenschaft betrachte ich die Fähigkeit, Nonverbale Kommunikationssignale zu erkennen, einzuordnen und durch gezielte Fragen und aktives Zuhören Hintergründe zu erfahren und zu beachten. Ich beschreibe in meinen Workshops mit meiner Erfahrung als Business Coach und Management Trainer mögliches Verhalten, Einschätzungen und Situationen im operativen Führungsalltag. Der Führungsalltag bedeutet für eine Führungspersönlichkeit unter Zeitdruck eindeutige, nachvollziehbare Arbeitsaufträge zu formulieren, zu delegieren, und dabei zu argumentieren, überzeugen, korrigieren, einbeziehen, besprechen, zuweisen, motivieren!

Fehler in der Kommunikation

Führungskräfte geben Anweisungen, Hinweise und Erklärungen. Führungsmitarbeiter bringen Argumente, bedenken ihre Wortwahl, aber achten oft zu wenig auf ihre Nonverbale Kommunikation. Sie geben leider oft auch Schnellschüsse zu aufgezeigten Problemstellungen, erfragen nicht genau die Situation und zeigen damit nicht immer die Kompetenz, die von einer Führungspersönlichkeit erwartet wird. Führungskräfte erzeugen beim Mitarbeiter und Mitarbeiter Team oftmals Unverständnis und verstärken dadurch den eigenen Autoritätsverlust und Gesichtsverlust als Führungspersönlichkeit.

Wer meint, alles besser zu wissen, wer von sich 150% ig überzeugt ist, wird Mitarbeiter mit ihren Kompetenzen nicht Wert-schätzen, und nicht deren Wert-erkennen.
Dies zeigt sich dadurch, dass keine Fragen gestellt werden, Rückfragen des Mitarbeiters als Angriffe gedeutet, Kritik nicht angenommen und die feinen verbalen und nonverbalen Signale in Mimik, Gestik und Standposition nicht wahrgenommen werden. Wer „Frage-Gründe nicht erkennt“, wird sich auch selbst nicht in Frage stellen!

Empfehlungen für das Management

Die erste Frage im Management sollte jeder an sich selbst stellen und permanent wiederholen:

Wer bin ich? Wie bin ich? Wie sehen mich die anderen?

Diese wichtige Selbsteinschätzung vorzunehmen ist eine Frage des realistischen Maßstabs und der Mentalität! Lücken in der Selbstwahrnehmung durch Machtfülle, Unternehmens-Rituale, vermeintliche Statussymbole, sowie angepasste Fremdrückmeldung beeinflussen die eigene soziale Kompetenz und damit auch das Kommunikationsverhalten und Führungsverhalten.
Wer meint, „Klärungsfragen“ zu stellen zeige damit dann selbst Unwissenheit, Inkompetenz und Führungsschwäche, wird sein Hinterfragen als Vorgesetzter im unpassenden Sprachstil und mit einer Stimmlage anwenden, die bestimmt „nicht als stimmig“ empfunden werden wird.

Im Managementbereich sind die in den Führungsseminaren und Kommunikation-Seminaren vermittelten W-Fragen wie: „Warum geht dies denn nicht“? „Wieso ist dies denn so?“, „Wer hat dies…? sehr beliebt. Aus Sicht der Mitarbeiter ein Rückfall ins Schulalter und Schul-System!
Die in Verteidigungs- oder Rechtfertigungsposition befindlichen Mitarbeiter, das Mitarbeiterteam oder die Kollegen, werden Ihnen je nach Empfindlichkeit die passenden Antworten schon vermitteln.

Beschränkt sich Ihr Zuhören auf eine Analyse der gehörten Antwort und blenden Sie dazu die sichtbare Antwort, die Nonverbale Kommunikation aus?

Zeigen Sie rhetorische Überlegenheit mit machtvollen Begriffen wie zum Beispiel:

  • „Nun halten Sie mal den Ball flach!“/ „Nur keine Hektik!“
  • “Machen Sie das mal nicht so kompliziert!“
  • „Sie müssen das ein bisschen lockerer sehen!“
  • „Seien Sie mal ein wenig entspannter!“

Was sagt denn der Mitarbeiter, auch wenn er vermeintlich nichts sagt? Versetzen Sie sich in die Lage des Beschäftigten, der diese Killerphrasen permanent bei Ihnen erkennt! Sie sägen an ihrer Autorität! Beachten Sie doch einmal eine Besonderheit der Nonverbalen Kommunikation, die Mimik im Gesicht des Mitarbeiters! In den ersten Sekunden kann man sich nicht verstellen.

Wie fühlt sich ein Mitarbeiter, dessen Signale und Kompetenzen nicht registriert, erfragt oder sogar übersehen werden? Seine Stimmungslage, sein “Fühlen“, zeigt sich meist deutlich in der Körpersprache, der Nonverbalen Kommunikation. Beachten Sie den Blick, die Kopfhaltung, Körperhaltung, Arme, Hände und Beinstellungen.

Es gibt keine hundertprozentige Deutung der Nonverbalen Kommunikation, der Körpersprache, verlassen Sie sich einfach auf Ihre bisherigen Beobachtungen, Erfahrungen, Ihre Menschenkenntnis! Auch Mitarbeiter wollen bestimmte Regungen, Stellungsnahmen bei ihrem Vorgesetzten sehen und hören. Sollten Sie auf „Stromlinie gebürstet“, und mit „Pokerface“ ausgestattet sein, so entspricht dies wahrscheinlich in den Augen eines Mitarbeiters nicht dem Idealbild
einer Führungskraft und Sie gelten als nicht einschätzbar. Wer meint dies sei toll, sollte überlegen wie es ist, wenn der eigene Vorgesetzte keine Regung zeigt.

  • Erhalten Sie als Führungspersönlichkeit eine „Hinwendung“ oder als Vorgesetzter eine „Abwendung“ des Gesprächspartners?
  • Wo stehen Sie, und wo steht denn Ihr Mitarbeiter in der Gesprächsrunde?
  • Ihre Beschäftigten zeigen Ihnen schon bestimmte „Standpunkte“, wenn Sie zu einem Gesprächskreis dazu stoßen! Nimmt jemand „Abstand“?
  • Werden Sie mit offenen Armen empfangen, oder macht jemand den Kreis zu?
  • Gehört das momentan gezeigte Mitarbeiterverhalten und Teamverhalten in Gestik und Mimik zum bisherigen Normalverhalten?
  • Wird Ihnen eine Nonverbale Kommunikation geliefert, die die mündlichen Aussage verstärkt, oder gegensätzlich verstanden werden kann?
  • Will Mann/Frau, dass Sie diese Nonverbalen Signale erkennen? Wird eine Nachfrage erwartet?

Führung mit Beachtung der Nonverbalen Kommunikation erhöht auch Ihre Analysekompetenz und Beurteilungsfähigkeit als Führungspersönlichkeit.

Sie erkennen, ob die „Verbale Kommunikation“ mit der „Nonverbalen Kommunikation“ des Gesprächsteilnehmers übereinstimmt. Sie erkennen die unbewusst gesendeten Signale der Anderen, und können ihre eigene Wirkung und Handlungen frühzeitig anpassen.

Sie wollen und können Ihren persönlichen Erfolg als Führungspersönlichkeit durch Erkennen und Verstehen der Nonverbalen Signale stärken, passend reagieren und damit Ihre Position im Unternehmen positiv beeinflussen.

Als Management Trainer und Business Coach unterstütze ich Sie gerne mit meiner Praxiserfahrung sowie dem Einsatz eines Strukturanalyse Brettes.
Bestehende Beziehungen im Team und zu Ihnen als Führungspersönlichkeit werden durch die Beachtung und Schilderung der bisherigen Verbalen und Nonverbalen Signale modelhaft mit Figuren auf dieser Fläche dargestellt. Sie erkennen Zuwendung, Abwendung, Konflikte und Strategien.


Bitte rufen Sie mich an: 0177 8473062

Workshops: Selbständiger Management Trainer Herbert Scheuven - Trainer Nonverbale Kommunikation

Herbert Scheuven

© Herbert Scheuven – Business Coach und Management Trainer – Nonverbale Kommunikation erkennen