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Management Training für Ingenieure und Techniker

Erfolgreiche Mitarbeitergespräche mit Business Coach NRW

Warum Mitarbeitergespräche? Mitarbeiter haben, neben dem Anspruch auf eine direkte sofortige Rückmeldung ihres Leistungsverhaltens und Sozialverhaltens durch den Vorgesetzten, auch die Erwartung, eine Rückmeldung in Mitarbeitergespräch über die in den letzten 6 oder 12 Monaten gezeigten Leistungen zu erhalten.

Zusätzliche Anlässe, die Mitarbeiter Gespräche erfordern:

  • Vor dem Ende der Probezeit! Die „Wartezeit“ des Mitarbeiters, bevor das Kündigungsschutzgesetz ihn schützt.
  • Vor Ablauf eines befristeten Arbeitsvertrages.
  • Bei Vertragsänderungen, z.B. Änderung zu Arbeitsort, Vergütung, Tätigkeit.
  • Vor Ende des Arbeitsvertrags durch Aufhebung oder Kündigung.
  • Nach Ende der Arbeitsunfähigkeit oder Krankheit. Erfüllen Sie Ihre Fürsorgepflicht?
  • Klären Sie bestehende Unterforderung oder Überforderung beim Mitarbeiter? Erfüllen Sie Ihre Führungsverantwortung?

Unternehmerischer Nutzen der Mitarbeitergespräche

Strategische und operative Personalarbeit erfordert einen permanenten Abgleich mit den aktuellen Unternehmenszielen, den bestehenden Ressourcen sowie den wertschöpfenden Prozessen. Der Abgleich muss unter Beachtung der rechtlichen Regelwerke aus dem Betriebsverfassungsgesetz erfolgen.

Wertschöpfende Leistung im Unternehmen zu steuern und die nötigen personellen Prozesse und Mitarbeiterkompetenzen einzuschätzen, erfordert unter anderem eine systematische Leistungseinschätzung mit einem einheitlichen Beurteilungsverfahren und einem für alle nachvollziehbaren Personalverwaltungsprozess und Personalentwicklungsprozess.

Die aktuellen Unternehmensziele und Abteilungsziele werden im Mitarbeiter-Gespräch verdeutlicht. Neben einem Rückblick besprechen wir auch den zukünftigen vom Mitarbeiter erwartete Beitrag im Wertschöpfungsprozess. Der Mitarbeiter erfährt, wie die Führungskraft seine Leistung einschätzt, was gut läuft und was verbessert werden soll.

Die Führungskraft erfährt, wie der Mitarbeiter seine eigene Leistung einschätzt, wie zufrieden er mit seinen Aufgaben ist, was ihn motiviert und wo er Unterstützung benötigt.

Oft vergessen oder nicht beachtet:

  • Die Rechte (Betriebsverfassungsgesetz) des Arbeitnehmers und des Betriebsrates in Bezug auf Einführung und Durchführung eines Mitarbeitergespräches mit Leistungs-Beurteilung
  • Keine Benachteiligung bestimmter Personengruppen, Schutz der Persönlichkeit § 75
  • Hinweispflicht auf Beurteilungskriterien + Maßstäbe § 81
  • Erörterung der Leistung / Verhalten / Änderungsvorschläge / Entwicklungsmöglichkeiten § 82
  • Einsicht in die Personalakte / ggf. Gegendarstellung § 83
  • Beschwerderecht über eine als unzutreffend wahrgenommene Beurteilung §84 und §85

Die Entscheidung, im Unternehmen Mitarbeitergespräche als Feedback-instrument einzuführen oder bestehende Mitarbeitergespräche wieder abzuschaffen, kann natürlich auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet werden. Für die Einführung von Mitarbeitergesprächen als Führungsinstrument, können Sie normaler Weise, bei einem Unternehmen von ca. 100 Mitarbeitern, 4 Vorgesetzte und 8 Teamleiter, einen Zeitaufwand von ca. 48 Tagen kalkulieren. Oft gehörte Argumente aus den operativen Bereichen, die neben der Aufwandsanalyse und Zeitkalkulation zur Einführung eines Mitarbeitergespräches eine Entscheidung des Managements beeinflussen:
„Wir kennen doch unsere Mitarbeiter!“
„Wir geben dem Mitarbeiter doch schon nachvollziehbares Feedback und beachten die Gesprächsregeln“.

Fazit: „Zu viel Aufwand und zu wenig Nutzen“. Leider zu kurz gedacht! Vergessen Sie dabei nicht Ihre Personalverantwortung als Führungskraft:
Den richtigen Mitarbeiter, mit den passenden fachlichen und sozialen Kompetenzen an die für ihn geeignete Arbeitsaufgabe zu stellen, erfordert eine permanente Einschätzung seiner Leistungsfähigkeit, Leistungsbereitschaft und Sozialkompetenz!

Was kann geschehen wenn Mitarbeitergespräche nicht optimal durchgeführt werden?
Werden die nötigen Mitarbeitergespräche zu den erforderlichen Anlässen nicht durchgeführt, so werden Sie im Konfliktfall von HR, Betriebsrat, Arbeitssicherheit, Arbeitsrichter, oder Staatsanwaltschaft nach ihrer Gesprächsdokumentationen und nach dem Ablauf des Mitarbeitergespräches gefragt!

Mitarbeiterführung ohne Mitarbeitergespräch und ohne Kenntnis der zu beachtenden gesetzlichen Regelwerke, ohne Beachtung der unterschiedlichen Erwartungen aus den Unternehmensbereichen und ohne Kenntnis der fachlichen und sozialen Verhaltensweisen der Mitarbeiter umzusetzen, wird im Streitfall analysiert und kann monetäre Zusatzausgaben im Unternehmen erzeugen. In bestimmten Fällen, bei Verstößen gegen die bestehende Personalverantwortung kann auch Ihre berufliche Existenz gefährdet sein.

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